WEIR Venloop 2020

Sonntag, 29. März 2020

Sind es die günstigen Shoppingmöglichkeiten, die Coffeeshops oder warum gerät die Laufwelt aus den Fugen, wenn im kleinen 100.000 Einwohner-Örtchen kurz hinter der deutschen Grenze gelaufen wird?

Oder ist es die Stimmung, Zitat:

"Das Lauffeuer und ein Dauergrinsen wurden bei mir gleich auf dem ersten Stück entfacht, daß wir durch die Innenstadt von Venlo liefen. Die Strecke war relativ schmal zusammengequetscht, so daß maximal drei bis vier Läufer nebeneinander laufen konnten und so ging es durch einen wahren Partytunnel. Jeder Zentimeter bis zu den Häuserwänden war mit jubelnden Menschen überfüllt, die Straßen geschmückt und mit Luftballons und Bannern überspannt die die Läufer grüßten. Dazu hatte jeder soundmäßig alles an den Start gebracht was zu finden war und so gesellte sich zum optischen Stimmungsfeuerwerk noch ein Gemisch aus Gejubel und allerlei Beats. Wahrscheinlich kann man sich das am besten Vorstellen, wenn man es mit einer Apres Ski Party in Ischl oder anderen Skiorten vergleicht. Man stelle sich einfach vor, wenn mitten in diesen Apres Ski Partymenschenmassen eine kleine Bahn abgesperrt ist, durch die man als Läufer hindurchflitzt. Venlo, Ihr seid die Krassesten!

Weiter führte die Strecke dann durch die Nebenstraßen und kleineren Außenbezirke von Venlo, wo wieder JEDER vor seinem Haus stand und feierte. Die komplette Familie nebst Freunden war typischer Weise mit Bierchen, Gartenstühlen oder Stehtischen und einer fetten Anlage oder Band am Straßenrand oder im Vorgarten am Feiern. Der absolute Wahnsinn. Die einzelnen Straßenzüge überboten sich mit Partystimmung und Dekoration und hatten oft auch eigene Begrüßungsbanner aufgehangen, wo die komplette Anwohnerschaft des Straßenzuges die Läufer grüßte."